Barrierefreier Badumbau – Zuschüsse richtig nutzen

Stolperfallen, zu enge Türen, rutschige Böden, der zu hohe Wannenrand und andere Barrieren, die sich im Bad befinden werden bei Krankheit oder im Alter zur unüberwindbaren Hürde.

Der Wunsch eines jeden ist es natürlich so lange wie möglich Zuhause wohnen zu bleiben.

Deshalb ist eines sicher: Selbstbestimmtheit durch den behindertengerechten Badumbau!

Doch das ist einfacher gesagt als getan, die alte Badewanne muss entfernt und Stolperfallen müssen beseitigt werden.
Das Team von Pflegekomfort schafft Ihnen durch diese Umbauten eine Erleichterung Ihres Alltags. Somit können Sie selbstbestimmt Leben.

Wir planen mit Ihnen vorab welche Umbauten nötig sind und erstellen Ihnen ein konstenfreies Festpreisangebot.

Mithilfe unseres Angebotes ist es Ihnen möglich Zuschüsse, Kostenübernahmen oder Zinsgünstige Darlehen zu beantragen:

Vorher

Vor dem Badumbau macht es der Hohe Duschwannenrand unmöglich bequem in die Dusche zu steigen.

Nachher

Nach dem Umbau ein fugenloses, modernes Bad ohne lästige Schwellen und Barrieren.

Zuschuss über die Pflegeversicherung

Die Pflegekasse bezuschusst einen barrierefreien Umbau mit bis zu 4000€ pro Pflegebedürftiger Person mit Pflegegrad im Haushalt.

Sollte Ihr Angebot höher liegen als der Zuschuss Ihrer Pflegekasse, muss der mehrbetrag von Ihnen selber getragen werden.

Durch unsere speziellen Pflegeangebote ist dies aber dennoch seltenst der fall.

Preisbeispiel mit Zuschuss der Pflegekasse

Nachdem Sie einen Antrag auf Wohnumfeld verbessernde Maßnahmen gestellt haben, kann Ihnen von der Pflegekasse eine Zuschuss von bis zu €4000 gewährt werden. In diesem Beispiel wird angenommen das die Pflegekasse Ihnen den Umbau der Badewanne in einen Dusche genehmigt hat.

Somit wäre ein barrierearmer Umbau Ihres Bades möglich, ohne das Sie eine Zuzahlung tätigen müssen:

  • Badewanne zur Dusche
    2.435,00€
  • Spritzschutz
    599,00€
  • Anti-Rutsch-Anstrich
    150,00€
  • Haltegriff
    67,23€
  • Gesamt inkl. MwSt.
    3.868,96€
  • ZUSCHUSS DER PFLEGEKASSE
    3.868,96€
  • Von Ihnen zu zahlen
    0,00€ !!!

Der Antrag „wohnumfeldverbessernde Maßnahmen“

Ob Sie einen Zuschuss erhalten, entscheidet Ihre Pflegekasse. Damit Ihnen ein Zuschuss genehmigt werden kann, müssen Sie den Antrag „Antrag auf wohnumfeldverbessernde Maßnahmen“ zusammen mit unserem Angebot bei Ihrer Kasse einreichen.

Damit sich Ihre Pflegekasse ein Bild davon machen kann wie nötig ein Umbau ist, kann es helfen Fotos ihres vorhandenen Badezimmers vor dem Umbau mit dem Antrag zusammen einzureichen. Sollten Sie einen Pflegegrad haben, wird Ihrer Kasse durch den Medizinischer Dienst der Krankenversicherung (MDK) bereits von den zu änderbaren Barrieren berichtet worden sein.

Sobald bei Ihnen der Umbau durchgeführt wurde, können Sie mittels der Rechnung den vorher genehmigten Betrag erstattet bekommen.

Achtung: Hilfsmittel sind keine wohnumfeldverbessernden Maßnahmen

Sollten Sie einen Duschsitz oder eine Toilettenerhöhung benötigen, sollten sie diese Posten über die Krankenkasse abrechnen, da es sich hierbei um Hilfsmittel handelt.

Wie Rechne ich Hilfsmittel mit der Krankenkasse ab?

Sie können Duschhocker, Duschstühle, Aufstehhilfen, Badewannenlifte, Toilettensitze oder Haltegriffe die eine Hilfsmittelnummer haben, erstattet bekommen.
Sie müssen dafür die dazugehörige Hilfsmittelnummer oder besser noch eine genaue Auflistung mit Bezeichnungen z.B. vom Sanitätshaus bei Ihrem behandeldem Arzt einreichen. Dieser kann Ihnen eine Verordnung/ ein Rezept austellen mit dem Sie bei Ihrer Krankenkasse eine übernahme beantragen können.

Ist diese genehmigt können Sie Ihre Hilfsmittel bestellen. Wie immer sollten Sie alle nötigen Hilfsmittel vor Ihrem Badumbau besorgen, da eine nachträgliche Übernahme der kosten nicht möglich ist. Sollten Sie eine Auflistung der Hilfsmittel benötigen finden Sie diese unter

https://www.rehadat.de/de/

Von den Steuern absetzen

Als Person mit eingeschränkter Mobilität haben Sie einen Steuerfreibetrag. Der auch Pauschbetrag genannt wird. Somit sollen höhere Kosten die aufgrund von Behinderung entstehen, ausgeglichen werden.

Die Höhe des Freibetrags hängt vom Grad der Behinderung ab. Zusätzlich haben Sie trotzdessen die Möglichkeit Ihren Badezimmerumbau von der Steuer abzusetzen.

Was dafür nötig ist oder welche Voraussetzungen hierfür erfüllt sein müssen, sprechen Sie am besten mit Ihrem Finanzamt oder Ihrem Steuerberater ab.

KfW Zuschuss

Die KfW-Bank gibt Zuschüsse für die barrierefreie Wohnraumsanierung. Diesen staatlichen Förderprogramme sollen dem Mangel an seniorengerechtem und behindertengerechten Wohnraum entgegenwirken. Welche Zuschüsse in Frage kommen und wie hoch diese sind können Sie bei der KfW-Bank erfragen.

Sie haben über Ihre Hausbank auch die Möglichkeit eine günstige Baufinanzierung zu bekommen. Diese hat niedrige Zinssätze die durch eine KfW-Förderung ermöglicht werden.
Wie hoch diese genau sind und welche Voraussetzungen gegeben sein müssen, erfragen Sie am besten bei Ihrer Hausbank.

Zuschüsse durch Ämter

Sollten sämtliche Zuschüsse der Pflegeversicherung und Krankenversicherung völlig ausschgeschöpft sein, haben Sie die möglichkeit beim Sozialamt Hilfen zu beantragen.

Auch abhängig vom Einkommen sind Hilfen durch die Agentur für Arbeit oder Ihrer Rentenkasse möglich. Hier sollten Sie bei den Ämtern nachfragen welche möglichkeiten Sie haben.

Regionale Förderprogramme und Zuschüsse vom Bund können Sie bei den Zuständigen Gemeinden/Städten und deren Verwaltungen erfragen.

Förderung auf Länderebene

Mit der Förderdatenbank des Bundes im Internet gibt die Bundesregierung einen umfassenden und aktuellen Überblick über die Förderprogramme des Bundes, der Länder und der Europäischen Union. Das Fördergeschehen wird unabhängig von der Förderebene oder dem Fördergeber nach einheitlichen Kriterien und in einer konsistenten Darstellung zusammengefasst.